Die Reisegruppe des Heimatvereins Gütersloh vor dem Rathaus in Lorch. Links: Bürgermeister Jürgen Helbing. Foto: Heimatverein Gütersloh
Im Rahmen einer Reise ins Rheingau stand beim Heimatverein Gütersloh auch der Besuch der Weinpatenstadt Lorch auf dem Programm. Die 30 Personen umfassende Reisegruppe unter der Leitung der stellvertretenden Geschäftsführerin Gisela Behrendt wurde von Bürgermeister Jürgen Helbing empfangen. Heimatvereinsvorsitzende Renate Horsmann brachte ihm gegenüber die Freude zum Ausdruck, dass es erstmals zu einem Besuch einer größeren Gruppe aus Gütersloh gekommen sei. Stadtführer Edwin Schneider vermittelte während eines ausgiebigen Ortsrundgangs sehr anschaulich, dass in Lorch der Wein das alles bestimmende Element ist. Höhepunkt des Besuchs war die Weinprobe beim Weingut Ottes mit herrlichem Blick auf den Rhein. Seit über 15 Jahren ist der traditionsreiche Winzer zu Pfingsten auf dem Gütersloher Weinmarkt vertreten.
Vom Hotel in Eltville aus konnten die interessantesten Sehenswürdigkeiten des UNESCO-Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal besichtigt werden. Rüdesheim, Assmannshausen, die Burg Rheinstein sowie die Schlösser Johannisberg und Vollrads zählten gewiss zu den Höhepunkten der abwechslungsreichen Busreise.
Der neue Vorstand des Heimatvereins Gütersloh, v.li.: Renate Horsmann, Annett Raßfeld, Matthias Trepper, Gisela Behrendt, Inge Schmits und Detlef Lütgert.
Auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Heimatvereins Gütersloh gab es eine Reihe personeller Veränderungen im Vorstand. An die Stelle des langjährigen Geschäftsführers Erik Brambrink wurde Matthias Trepper gewählt. Brambrink wurde von der Versammlung aufgrund seines seit 1977 geleisteten Einsatzes zum Ehrenmitglied ernannt. Bestätigt im Amt der stellvertretenden Vorsitzenden wurde auch Annett Raßfeld. Als neues Beiratsmitglied bestätigte die Versammlung den Leiter des Arbeitskreises für Archäologie, Johannes W. Glaw. Die Vorsitzende Renate Horsmann zeigte sich mit den Personalentscheidungen hoch zufrieden. Sie freue sich auf die Zusammenarbeit nicht nur mit einem vollständigen, sondern auch verjüngten Vorstand. In seinem Vortrag zum Bedeutungswandel des Heimatbegriffs wies Museumsleiter Dr. Rolf Westheider die große Aktualität dieses Themas nach.






